Newsletter Mai 2026

Liebe AMS-Community,

zunächst ein großes DANKE an alle, die sich auf unseren April-Newsletter gemeldet haben und an der ein oder anderen Stelle noch mit eingestiegen sind. Wir freuen uns sehr darüber!

Bei uns ist viel passiert in den letzten Wochen – leider nicht nur erfreuliches
Für die Umsetzung des diesjährigen AMS wurden uns von offizieller Seite relativ große Steine in den Weg gelegt. Das bringt uns zwar nicht zu Fall, aber wir sind doch etwas in
s Straucheln gekommen und hatten viele interne Diskussionen und Sonder-Plena, um mit der Situation umzugehen. Derzeit befinden wir uns noch mitten in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Behörden. Da es noch keine abschließende Klärung gibt, können wir momentan leider nicht mehr dazu sagen. Soviel steht fest: die Steine haben bei uns einiges ins Rollen gebracht…

Einerseits haben wir uns in einem Moment der Unsicherheit schwer getan, weiter zu planen. Andererseits hat uns dieser Einschnitt auch deutlich gemacht, dass unsere gewachsenen Strukturen uns teilweise auf die Füße fallen. Das betrifft sowohl überlastete Einzelpersonen und AMS-Bereiche, als auch gewachsene Dynamiken im Orga-System. Jetzt waren wir gezwungen inne zu halten und uns zu fragen: was wollen wir machen? Und vor allem – was können wir machen?
Wir könnten jetzt sagen: wir nehmen uns dieses Jahr die Zeit, darüber mal gründlich nachzudenken. Nach dem Motto: „Wir machen nix und denken ganz viel“ 

Und jetzt kommt die erfreuliche Nachricht
Genau das wollen wir nicht! Wir wollen in Kontaktbleiben, wir wollen ins Ausprobieren kommen, wir wollen was machen! Wir wollen uns nicht nur abstrakt mit Strukturen und Steinen auseinandersetzen, sondern im Tun bleiben und dabei gleichzeitig unsere Grenzen ernst(er) nehmen und auf uns und alle, die zum AMS dazu gehören, acht geben. Wir wollen kreativ mit unserer Situation umgehen und begreifen sie als Chance. Abläufe neu zu denken, Möglichkeiten neu auszuloten, einfach mal was anders zu machen. Und auch verloren gegangenes wieder ins Boot zu holen, z.B. unseren guten alten Freund den DIY.

Auch wenn wir die Steine noch nicht alle beiseite geräumt haben, haben wir uns also bewusst entschieden, TROTZDEM was zu machen. 
Eins steht fest: Ein Stein ist ein Stein, und das AMS ist das AMS.

Doch halt: das AMS ist dieses Jahr vielleicht doch nicht so ganz das AMS
Was das heißt? Nunja, das wissen wir auch noch nicht so genau. Wir stehen ja gewissermaßen wieder am Anfang und wollen uns auch selbst ein bisschen überraschen lassen – vom DIY, von euch und auch von uns 🙂
Natürlich erfinden wir uns nicht ganz neu – wir veranstalten weiterhin ein antinationales, antikapitalistisches Camp mit Kritik am Geschlechterverhältnis im Stöcklewald. Es gibt auch dieses Jahr im August wieder Workshops und Diskussionen, Kulturprogramm und einen tollen Raum für gemeinsames Träumen und politisches Leben.

Es wird nur nicht alles genauso geben, wie ihr es aus den letzten Jahren kennt. Manches wird kleiner, anderes wird entschlackt. Wir wollen ja wie gesagt eher weniger arbeiten als mehr. Daher sollten wir alle mit ein paar Abstrichen am Komfort rechnen, und vermutlich können auch nicht alle Menschen kommen, die gerne kommen würden. Wir müssen in diesen harten Zeiten einfach enger zusammenrücken und uns auf’s Wesentliche konzentrieren. Also auf das, was uns und das AMS ausmacht. Es wird kuscheliger, vielleicht geht es auch „back to the roots“ – wir werden sehen.

Trotz allem freuen wir uns darauf, viele von euch Ende August im Schwarzwald zu sehen! 
Es wird wieder eine (begrenzte) Anmeldung geben, weitere Infos dazu folgen bald.

Lasst euch gemeinsam mit uns vom AMS 2026 überraschen!
Solidarische Grüße
Euer Orga-Team